Die bekannte Fernsehmoderatorin Lydia Taran, die nach Ausbruch des Krieges mit ihrer Tochter Wassilina nach Frankreich zog, sprach zum ersten Mal ausführlich über ihr Leben im Ausland.
In einem Kommentar gegenüber OBOZ.UA betonte die 47-jährige ukrainische Fernsehmoderatorin, dass sie sich nicht als Emigrantin betrachte. Offiziell arbeitet sie als Korrespondentin für die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, und ihr Aufenthalt dort gehöre zu ihren beruflichen Tätigkeiten.
„Ich bin nicht im Exil. Ich arbeite in Frankreich als Korrespondent für die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform. Tatsächlich bin ich auf einer längeren Geschäftsreise – so steht es in meinem Vertrag“, erklärte Taran.
Darüber hinaus pflegt die Moderatorin weiterhin Kontakt zum Fernsehsender „ 1+1“ und tritt von Zeit zu Zeit in Live-Sendungen auf, insbesondere in der Sendung „Frühstück mit 1+1“ und beim Spendenmarathon.
Obwohl Lydia in Frankreich arbeitet, kehrt sie regelmäßig in die Ukraine zurück, wo ihre Familie lebt. Laut der Fernsehmoderatorin plant sie, in naher Zukunft nach Kiew zu reisen – sie hat bereits Interviews und persönliche Treffen vereinbart.
„Ich komme oft in die Ukraine, wenn ich die Gelegenheit dazu habe. Das ist meine Familie, meine Heimat. Ich habe die Verbindungen zu meiner Heimat nicht abgebrochen und hatte das auch nie vor“, fügte sie hinzu.
Lydia Taran bleibt auch im Ausland ein Symbol des ukrainischen Fernsehens – und setzt ihre Informationsmission dort fort, wo sie heute gebraucht wird.

