Dies berichtete die Zeitschrift Foreign Policy unter Berufung auf einen offiziellen NATO-Vertreter.
In der Veröffentlichung heißt es, dass FPV-Drohnen mit billigen Kameras ausgestattet seien, was das Zielen bei Nacht oder bewölktem Wetter erschwere, und dass sie oft selbstgebaute Munition mitführen, die manchmal mitten im Flug explodiere oder gar nicht erst zünde.
Analysten, die von Foreign Policy befragt wurden, sind der Ansicht, dass FPV-Drohnenangriffe auf russische Panzer unterschiedliche Ergebnisse gebracht haben.
Rob Lee, ein leitender Mitarbeiter im Eurasischen Programm des Instituts für Außenpolitikstudien, behauptet, dass die allgemeine Genauigkeit von FPV-Drohnen unter 50 % liegt und dass in manchen Fällen 10 oder mehr Drohnen nötig sind, um einen Panzer zu zerstören.
Gleichzeitig stellt Lee fest, dass Russland die gepanzerten Fahrzeuge und Panzer ausgehen. Wenn die gegenwärtige Dynamik auf dem Schlachtfeld anhält, könnte Moskau seinen numerischen Vorteil bei den Panzern verlieren und es wird schwieriger, in Zukunft Offensivoperationen durchzuführen.
„Das Problem ist, dass Russland sehr viele Arbeitskräfte erhält“, betont der Analyst.

