Am 13. Dezember begann die Kiewer Polizei im Rahmen eines Strafverfahrens wegen „Amtspflichtverletzung“ (Artikel 367 Absatz 2 des ukrainischen Strafgesetzbuches) mit Durchsuchungen in der Kiewer Metro, bei Metrobud und in verschiedenen Abteilungen der Kiewer Stadtverwaltung. Die Polizei gab dies auf ihrer offiziellen Facebook-Seite bekannt.
Laut Untersuchungsbericht soll die Inspektion feststellen, ob bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb des U-Bahn-Abschnitts, in dem es zum Druckabfall und zur Überflutung des Tunnels kam, Fehlberechnungen durchgeführt wurden. Ziel der Untersuchung ist es, die Verantwortlichen für diese Ereignisse zu ermitteln.
Die miteinander verbundenen U-Bahn-Stationen wurden während des Luftangriffs als Schutzräume genutzt, und der Unfall zwang Tausende von Menschen, alternative Wege zu finden, um sich in der Stadt fortzubewegen.
Die Polizei unternimmt zudem Anstrengungen, die Verkehrswege zu sichern und die Mobilität der Kiewer Bevölkerung zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit anderen Diensten und Regierungsbehörden umfasst die Umverteilung des Verkehrs und die Organisation des öffentlichen Nahverkehrs.
Die Staatsanwaltschaft Kiew ist für die Verfahrensführung im Strafverfahren zuständig. Ziel der Ermittlungen ist es, die Ursachen und Täter der Vorfälle in der U-Bahn zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

