In Kiew hat die Polizei einen 34-jährigen Mann festgenommen, der eine junge Frau im Eingangsbereich eines Wohnhauses brutal angegriffen hatte. Der Vorfall ereignete sich, als die 21-jährige Kiewerin gerade aus einem Aufzug stieg.
Der Angreifer, dessen Gesicht mit einem Motorradhelm verhüllt war, betrat den Eingang eines Hochhauses und wartete auf sein Opfer. Sobald das Mädchen erschien, sprühte er ihr Tränengas ins Gesicht und schlug ihr anschließend mehrmals mit einem Metallgegenstand auf den Kopf. Dann riss er ihr das Handy aus der Hand und flüchtete.
Die Beamten konnten den Angreifer schnell identifizieren. Er versuchte, seine Beteiligung an dem Angriff zu verschleiern, indem er seine Kleidung wechselte und Tarnkleidung trug. Dank Überwachungsvideos und Ermittlungsmaßnahmen konnte die Polizei ihn jedoch festnehmen.
Der Mann wurde gemäß Artikel 187 Absatz 4 des ukrainischen Strafgesetzbuches angeklagt – Raub in Verbindung mit lebensgefährlicher Gewalt, begangen während des Kriegsrechts. Dies ist eines der schwersten Verbrechen und wird mit bis zu 15 Jahren Haft und der Einziehung von Vermögenswerten bestraft.
Die Ermittlungen dauern an. Das Opfer wurde medizinisch versorgt, es besteht keine Lebensgefahr.

