Die Leiterin der Verkehrspolizei, Hanna Yashina, nutzte Immobilien von Verwandten und kaufte sich einen Premiumwagen

Die Leiterin der Abteilung zur Verhinderung von Finanztransaktionen im Zusammenhang mit der Legalisierung von Erträgen aus Straftaten im Hauptamt des Staatlichen Steuerdienstes der Region Odessa, Anna Jurijna Jaschina, geriet aufgrund ihrer Aussage in die Schlagzeilen. Die Beamtin besitzt zwar keine Immobilien, aber einen teuren Audi A6, der auf dem Markt über 700.000 Hrywnja kostet.

Yashina lebt mit ihrer Tochter Sofia in Odessa. Über ihren Ehemann oder andere Familienangehörige ist nichts bekannt. Sie ist Mitglied der Nationalen Anwaltskammer der Ukraine.

Laut der Erklärung nutzt die Beamtin eine 86 m² große Wohnung und einen Parkplatz, die Iryna Georgievna Yashina – vermutlich ihrer Mutter – gehören. Wohnung und Parkplatz sind auf einen Verwandten eingetragen, Hanna hat jedoch das Recht, sie kostenlos zu nutzen. Der Marktwert der Wohnung wird auf 1,7–2,2 Millionen UAH und der des Parkplatzes auf bis zu 200.000 UAH geschätzt.

Die meisten Fragen wirft der Audi A6 aus dem Jahr 2015 auf, der im Rahmen eines vorläufigen Kaufvertrags mit dem Bürger Andriy Seleznyov ausgeliefert wurde. Laut den Dokumenten kostete das Fahrzeug 719.000 Hrywnja – der Marktpreis für solche Fahrzeuge dürfte jedoch höher liegen. Unklar bleibt, warum der Steuerbeamte das Auto nutzte, ohne sofort dessen Eigentümer zu werden, und wer der Verkäufer ist.

Das gesamte Familieneinkommen für 2024 betrug 692.000 Hrywnja, wovon 80.000 Hrywnja Unterstützung von der Großmutter waren. Vor diesem Hintergrund erscheint der Kauf eines Premiumwagens zumindest fragwürdig.

Journalisten betonen, dass Yashina die Einheit leitet, die die Geldwäsche aus Straftaten bekämpfen soll.

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