Der Abgeordnete ist der Ansicht, dass mehr Menschen mobilisiert werden müssen

Roman Kostenko, Sekretär des Ausschusses für Nationale Sicherheit, Verteidigung und Nachrichtendienste der Werchowna Rada, betonte die Notwendigkeit, die Zahl der mobilisierten Soldaten zu erhöhen, falls sich deren Ausbildungszeit verlängern sollte. In einem Interview erklärte er, dass zur Gewährleistung einer besseren Ausbildung der Rekruten mehr Personal zur Unterstützung der Front eingesetzt werden müsse.

Laut Kostenko könnte die Einführung längerer Ausbildungszyklen für mobilisierte Truppen jetzt zu einem vorübergehenden Mangel an Verstärkungen an der Front führen. „Die Einheiten wären ohne Verstärkung. Daher würden mehr Soldaten benötigt, um sie aufzufüllen“, betonte er.

Diese Situation erfordert eine Erweiterung der Mobilisierungsbasis, um gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten und die Kampffähigkeit der Einheiten an der Front nicht zu schwächen.

Während einige ältere Männer eine bessere körperliche Fitness und akademischen Erfolg als jüngere Männer aufweisen mögen, glaubt Kostenko, dass junge Wehrpflichtige, insbesondere diejenigen unter 30, einen Vorteil beim Erlernen moderner Militärtechnologie haben.

„Das moderne Schlachtfeld erfordert modernes Denken, und neue Zerstörungsmittel und Waffen erfordern Menschen, die besser an solche Bedingungen angepasst sind. Das ist meiner Meinung nach die Jugend“, bemerkte der Militärangehörige.

Kostenko äußerte zudem die Ansicht, dass Rekruten derzeit nur die grundlegenden Fähigkeiten erlernen, die zum Überleben und zur Teilnahme an Kampfhandlungen notwendig sind: „Man nimmt ein Maschinengewehr, gräbt einen Schützengraben und schießt auf den Feind.“ Er ist der Meinung, dass die Ausbildungsprogramme an die verschiedenen Fachrichtungen angepasst werden sollten – seien es Piloten, Pioniere, Infanteristen oder Fallschirmjäger –, da jede dieser Laufbahnen ihre eigenen, spezifischen Anforderungen stellt.

„Man kann beispielsweise einen Piloten nicht in sechs Monaten ausbilden, während ein Infanterist in wenigen Monaten ausgebildet werden kann“, betonte Kostenko.

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