Die NATO-Verteidigungsminister konnten sich nicht auf die Bereitstellung von jährlich 40 Milliarden US-Dollar Militärhilfe für die Ukraine einigen, erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg nach einem Treffen in Brüssel. Er merkte an, dass es in dieser Frage noch keinen Konsens unter den NATO-Mitgliedern gebe, viele Länder aber ihre Unterstützung für die Initiative bekundet hätten.
Stoltenberg fügte hinzu, dass die NATO-Verbündeten planen, die Diskussion über dieses Thema in naher Zukunft wieder aufzunehmen. Er betonte außerdem, wie wichtig es sei, sich vor dem Gipfeltreffen in Washington auf die Höhe der langfristigen Finanzhilfe und die Frage der Ukraine-Mitgliedschaft zu einigen.
Stoltenberg hatte zuvor erklärt, die NATO sei bereit, die milliardenschwere militärische Unterstützung für die Ukraine fortzusetzen, die seit Beginn der russischen Invasion geleistet werde.

