Ab dem 1. Oktober 2024 führt die Nationalbank der Ukraine eine vorübergehende Beschränkung für Kartenüberweisungen von Privatpersonen ein. Das Limit beträgt 150.000 Hrywnja pro Monat und gilt für sechs Monate. Diese Regelung betrifft ausschließlich ausgehende Überweisungen zwischen Privatpersonen derselben Bank auf Konten anderer Privatpersonen.
Eine Mitteilung auf der Website der NBU besagt, dass das neue Limit für alle bei derselben Bank eröffneten Kundenkonten gilt und dazu dient, die mit Finanztransaktionen zwischen Privatpersonen verbundenen Risiken zu kontrollieren und zu reduzieren. In einigen Fällen gilt das Limit nicht:
- Freiwilligenkonten : Die Einschränkung gilt nicht für Überweisungen zwischen Freiwilligenkonten, die die in der entsprechenden NBU-Resolution festgelegten Kriterien erfüllen.
- Personen mit nachweislich hohem Einkommen : Die Beschränkung gilt nicht für Personen, deren monatliches Einkommen den festgelegten Höchstbetrag übersteigt und dies nachweislich belegt werden kann.
- Eigene Überweisungen zwischen Konten : Überweisungen von Geldern zwischen eigenen Konten eines Kunden, die bei derselben Bank geführt werden, unterliegen keinen Beschränkungen.
- Überweisungen zwischen juristischen Personen : Die Beschränkung gilt nicht für Überweisungen zwischen juristischen Personen.
- Transaktionen mit IBAN-Daten : Überweisungen mit IBAN-Daten unterliegen ebenfalls keinen Beschränkungen.
Diese Entscheidung der Nationalbank der Ukraine (NBU) zielt darauf ab, die Finanzsicherheit zu erhöhen und möglichen Missbrauch im System der Überweisungen zwischen Privatpersonen einzudämmen. Die Beschränkung ermöglicht eine bessere Kontrolle der Geldflüsse und verringert die Risiken von Finanzbetrug.
Die Nationalbank der Ukraine versprach, weitere Erläuterungen und Empfehlungen bezüglich des neuen Limits bereitzustellen, um eine reibungslose Abwicklung von Finanztransaktionen zu gewährleisten und mögliche Missverständnisse unter den Nutzern zu vermeiden.

