Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden gegen einen 59-jährigen Einwohner der Region Kiew, der den Verkauf gefälschter Banknoten organisierte und gefälschte nationale und ausländische Währungen illegal in Umlauf brachte, sind abgeschlossen. Die Anklage wurde dem Gericht vorgelegt, wie die Staatsanwaltschaft der Region Kiew mitteilte.
Den Ermittlungen zufolge handelte der Mann nicht allein – er war Teil einer organisierten Gruppe, die systematisch Falschgeld verkaufte. Die Banknoten wurden mit hochwertigen Technologien hergestellt, was es Laien erschwerte, sie zu erkennen.
Der Angeklagte akquirierte Kunden über persönliche Kontakte und bot ihnen gefälschte Banknoten im Wert von 500 UAH, 50 und 100 USD an. Der Preis der Fälschungen lag zwischen 30 % und 65 % des Marktpreises echter Banknoten. Die Ermittler dokumentierten zahlreiche Verkäufe dieser Banknoten.
Bei den Durchsuchungen wurden gefälschte Hrywnja im Wert von über 2,3 Millionen Hrywnja sichergestellt. Die Untersuchung bestätigte, dass die Banknoten gefälscht und unter Verstoß gegen die Richtlinien der Nationalbank hergestellt worden waren.
Dem Mann wird vorgeworfen, wiederholt als Teil einer Personengruppe Straftaten gemäß den Artikeln des ukrainischen Strafgesetzbuches begangen zu haben, die die Herstellung, den Besitz und den Verkauf von Falschgeld unter Strafe stellen. Ihm droht eine lange Haftstrafe.

