In Kiew ereignete sich ein aufsehenerregender Vorfall im öffentlichen Nahverkehr: Ein 32-jähriger Fahrgast attackierte einen Straßenbahnfahrer mit einem Messer, nachdem er an der Endhaltestelle aufgefordert worden war, die Bahn zu verlassen. Die Nationalpolizei berichtete über den Vorfall.
Die Notrufnummer 102 erhielt von Rettungssanitätern die Meldung über die Einlieferung eines 43-jährigen Fahrers mit Stichverletzungen ins Krankenhaus. Der Vorfall ereignete sich im Desnyanskyi-Bezirk der Hauptstadt. Das Opfer wurde mit Verletzungen im Brust- und Gesichtsbereich ins Krankenhaus gebracht, wo es die notwendige medizinische Versorgung erhält. Die Ärzte gehen davon aus, dass der Mann mit einer langen Genesungszeit rechnen muss.
Laut ersten Ermittlungsergebnissen entstand der Konflikt, nachdem der Straßenbahnfahrer an der Endhaltestelle den Fahrgast aufgefordert hatte, die Kabine zu verlassen. Daraufhin begann der Mann zu streiten, und der verbale Streit eskalierte schnell zu einer Schlägerei. Im Verlauf der Auseinandersetzung zog der Fahrgast ein Messer und stach zweimal auf den Fahrer ein.
Die Polizeibeamten identifizierten den Angreifer schnell und nahmen ihn fest. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen 32-jährigen Einwohner von Kiew handelte. Der Mann wurde gemäß Artikel 208 der ukrainischen Strafprozessordnung inhaftiert.
Die Ermittler informierten den Festgenommenen über den Verdacht der vorsätzlichen schweren Körperverletzung gemäß Artikel 121 Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches. Dieser Artikel sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu acht Jahren vor. Derzeit läuft ein Ermittlungsverfahren, und es wird über die Wahl einer Untersuchungshaft entschieden.

