In der Region Riwne haben die Strafverfolgungsbehörden einen Plan zur illegalen Abschiebung von mobilisierten Soldaten aus einem Ausbildungszentrum aufgedeckt. Laut der Spezialstaatsanwaltschaft für Verteidigung der Westregion war ein Ausbilder einer der Einheiten zusammen mit Komplizen an der Organisation der Flucht beteiligt.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Soldat nach Rekruten suchte, die ihren Wehrdienst verweigern wollten. Gegen eine finanzielle Belohnung bot er Hilfe beim illegalen Verlassen der Einheit und der Vermeidung von Kampfhandlungen an. Die Kosten für diese „Dienste“ begannen bei 3.000 US-Dollar und hingen vom Aufwand der Organisation der Flucht ab.
Polizeibeamte filmten die Straftat und nahmen den Ausbilder fest, als dieser das Geld entgegennahm. Die Festnahme erfolgte, als er versuchte, einen der Soldaten mit seinem eigenen Auto aus dem Ausbildungszentrum zu fahren.
Dem Verdächtigen werden Verstöße gegen mehrere Artikel des ukrainischen Strafgesetzbuches zur Last gelegt, darunter die Organisation von Desertion und die Beihilfe zur Wehrdienstverweigerung. Das Gericht hat bereits eine Sicherungsmaßnahme gegen ihn verhängt.
Die Voruntersuchung dauert an. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln mögliche Komplizen und andere Personen, die von diesem illegalen Komplott profitiert haben könnten.

