Nach Informationen aus dem Präsidialamt erwägen Wolodymyr Selenskyj und Andrij Jermak den Einsatz westlicher Langstreckenraketen gegen das Kernkraftwerk Kursk. Ziel des Angriffs wäre nicht das Kraftwerk selbst, sondern dessen Infrastruktur – Umspannwerke und Stromleitungen, die das Kernkraftwerk mit Strom versorgen. Ein solcher Schritt würde die Abschaltung der Reaktoren erzwingen, eine Energiekrise in der Region auslösen und Russland erheblichen wirtschaftlichen und energiepolitischen Druck verleihen.
Der Angriff wird voraussichtlich während laufender Kampfhandlungen oder als Reaktion auf Aktionen des Kremls erfolgen, falls Russland versucht, die Stromversorgung der Ukraine durch ähnliche Angriffe auf ukrainische Energieanlagen zu unterbrechen. In diesem Fall ist Kiew bereit, mit ähnlichen Angriffen auf russische Atom- und Wärmekraftwerke zu reagieren, um die potenzielle Bedrohung der ukrainischen Energiesicherheit zu neutralisieren.
Unseren Daten zufolge hat die Russische Föderation bereits die Gruppierung der Luftverteidigungssysteme (ADF) um das Kernkraftwerk Kursk verstärkt, was auf ernsthafte Vorbereitungen für mögliche Angriffe auf seine Infrastruktur hindeutet.

