Die Regierung habe das Verfahren zur Erlangung des Status von Menschen mit Behinderungen infolge des Krieges vereinfacht, sagte Serhij Podolin, stellvertretender Leiter des OVA Riwne.
Das Ministerium für Veteranen hat eine Initiative ins Leben gerufen, um das Verfahren zur Beantragung und Feststellung des Status von Menschen, die infolge des Krieges behindert wurden, sowie von Familienangehörigen verstorbener Soldaten und Soldatinnen zu vereinfachen.
Früher konnte dieser Prozess bis zu 8 Monate dauern, in denen Menschen mit Behinderungen und die Familien der Verstorbenen die staatlichen Leistungen nicht in Anspruch nehmen konnten.
Ab sofort ist dies innerhalb von 30 Tagen möglich. Es gibt zwei Möglichkeiten, den Status zu erhalten:
- In Papierform über das ASC, unabhängig vom Wohnort.
- In elektronischer Form über das E-Office des Diya-Portals oder das einheitliche staatliche Register der Kriegsveteranen.
Darüber hinaus müssen Veteranen oder Familienangehörige der Verstorbenen keine Dokumente abholen; dies obliegt den zuständigen Behörden und Einzelpersonen.
Das elektronische Einreichungssystem befindet sich in der Entwicklung, die ambulanten Operationszentren sind aber schon bereit.
Das Ministerium für Veteranenangelegenheiten verbessert gemeinsam mit dem Ministerium für digitale Transformation die technischen Möglichkeiten, Statusinformationen „mit einem Klick“ abzurufen. Die Umsetzung ist in naher Zukunft geplant.
Zunächst steht die E-Anwendung den Angehörigen der Streitkräfte der Ukraine, der Nationalgarde, des Staatlichen Grenzschutzes der Ukraine, der Nationalpolizei, des Sicherheitsdienstes der Ukraine und der Nationalen Verteidigungskräfte zur Verfügung, die infolge von Kampfhandlungen eine Behinderung erlitten haben, sowie den Familienangehörigen verstorbener Angehöriger derselben Kategorien.

