Laut Julian Röpke, Militäranalyst der deutschen Zeitung Bild, haben russische Truppen die Hauptverteidigungslinien östlich von Pokrowsk durchbrochen.
Laut Roepke setzten die russischen Truppen nach der raschen Einnahme zweier Dörfer im Osten ihre Offensive fort, drangen in Nowogrodivka ein und rückten durch die ehemalige Stadt mit 14.000 Einwohnern in der Oblast Donezk vor. Dies belegt, dass es östlich von Pokrowsk keine befestigte ukrainische Verteidigungslinie mehr gibt.
„Nur wenige Tage nach der Einnahme zweier Dörfer im Osten sind russische Truppen in Nowogrodivka einmarschiert und rücken durch die ehemalige Stadt mit 14.000 Einwohnern in der Region Donezk vor. Ein weiteres Zeichen dafür, dass es östlich von Pokrowsk keine befestigte ukrainische Verteidigungslinie mehr gibt“, schrieb der Journalist im sozialen Netzwerk X.
Er merkte außerdem an, dass die Russen nun keine Städte mehr zerstören müssten, bevor sie sie stürmen, da es den ukrainischen Streitkräften an Personal mangele.
„Russland muss Städte nicht länger zerstören, bevor es sie mit seinen Truppen stürmt. Die Verteidigung ist dafür schlichtweg zu schwach. Aufgrund eures eigenen Vormarsches ist das nicht mehr möglich“, sagte Röpke und bezog sich dabei auf ein Video eines Gefechts mit einem ukrainischen Panzer in einer nicht näher bezeichneten Siedlung.

