Der stellvertretende Kommandeur der 3. Angriffsbrigade, Maksym Zhorin, ist überzeugt, dass der Beschuss ukrainischer Zivilobjekte durch die russischen Besatzer Teil einer durchdachten Terrorstrategie ist. In seinem Telegram-Kanal betonte der Offizier, dass diese Angriffe keine willkürlichen Reaktionen auf militärische Aktionen seien, sondern gezielt darauf abzielten, die Zivilbevölkerung einzuschüchtern und soziale Spannungen zu schüren.
Zhorin merkt an, dass solche Aktionen russischer Truppen ein gezielter Versuch seien, Angst und Schrecken unter der ukrainischen Bevölkerung zu verbreiten, und keine willkürlichen Aggressionen. „Dies ist keine Reaktion auf etwas, sondern gezielter Terror“, schreibt er. Seiner Ansicht nach werde diese Vorgehensweise so lange fortgesetzt, wie die Russische Föderation existiere, und die Ukrainer müssten verstehen, dass jeder Versuch einer Versöhnung mit einem solchen Feind sinnlos sei.
Maksym Zhorin kritisiert zudem die Illusion, dass internationale Treffen oder Friedensabkommen echten Frieden bringen könnten. Er betont, dass solche Ansätze von der Notwendigkeit ablenken, die Verteidigungspositionen zu festigen, vorzubereiten und zu stärken. „Es mag verlockend sein zu glauben, dass internationale Treffen Frieden bringen, aber es ist schädlich, weil es vom Wesentlichen ablenkt – der Notwendigkeit, die Verteidigung zu festigen und zu stärken“, fügte der Offizier hinzu.

