Russische Streitkräfte setzen ihre Angriffe in der Region Charkiw fort, erzielen dabei einige Fortschritte und erobern am 12. Mai die Dörfer Morochowez, Selene und Oliynikowe. Damit rücken sie immer näher an Wowtschansk heran.
Die Informationen hierzu stammen vom Portal DeepState, das auch eine aktualisierte Karte des Konflikts veröffentlichte. Laut deren Angaben rückt die russische Armee derzeit auf das Dorf Liptsy vor. Gleichzeitig dauern die Kämpfe um Lukyantsy an, und der Feind versucht außerdem, in Glyboky Fuß zu fassen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die ukrainischen Streitkräfte, die dieses Gebiet verteidigen, alles in ihrer Macht Stehende tun, um den Angreifer abzuschrecken. Sie setzen FPV-Drohnen und Artillerie ein, um die feindliche Infanterie zu bekämpfen und die russischen Truppen zurückzudrängen. Die Lage bleibt jedoch angespannt.
DeepState berichtete außerdem, dass russische Streitkräfte an vielen Frontlinien Fortschritte erzielt hätten und nun versuchten, ihre Stellungen für weitere Offensiven zu festigen. Sie hätten den Beschuss bewohnter Gebiete intensiviert, um zusätzliche Reserven heranzuführen.
Die ukrainische Verteidigung in der Region Charkiw stößt auf erheblichen Widerstand. Russische Truppen haben zusätzliche Kräfte und Ausrüstung in das Gebiet verlegt, darunter auch Kämpfer aus Afrika. Berichten zufolge ist es einer feindlichen Sabotage- und Aufklärungsgruppe bereits gelungen, in die Stadt einzudringen, da die Front mangelhaft organisiert war.
Die Armeeführung dementierte die Meldung, wonach die 125. Separate Territorialverteidigungsbrigade der ukrainischen Streitkräfte ihre Stellungen in der Region Charkiw aufgegeben habe. Sie bestätigte, dass die Kämpfer ihren Dienst weiterhin verrichten. Der Kommandeur der Charkiwer Regionalarmee (OVA), Oleg Synegubov, erklärte, die ukrainischen Streitkräfte bemühten sich um eine Stabilisierung der Frontlinie.

