Dies berichten sowohl ukrainische als auch russische Quellen.
Nach Angaben des ukrainischen Militärmediums Deep State näherten sich die Russen Chasiv Yar von Osten her südlich von Bohdanivka und drangen in Häuser am Stadtrand ein.
„Angesichts der Lage, da der Feind Stellungen in der Umgebung besetzt hält, könnten in Chasiv Yar in naher Zukunft Straßenkämpfe ausbrechen“, kommentiert die Öffentlichkeit.
Das American Institute for the Study of War berichtet, dass russische Truppen am 4. April einen „verstärkten mechanisierten Angriff“ in Richtung Chasiv Yar durchführten und entlang der Straße von Chromowoje bis an den östlichen Rand der Siedlung vorrückten.
Während des Angriffs näherten sich die Truppen dem Rand des Kanalviertels und verloren dabei laut einigen ukrainischen Militärquellen etwa ein Dutzend gepanzerte Fahrzeuge. Im Bericht des Instituts wird nicht erwähnt, dass Häuser am Rande des Viertels besetzt wurden.
Einige russische Publikationen schreiben, dass die russische Armee bereits in der Stadt sei, andere behaupten, dass die Russen noch nicht in Chasiv Jar selbst eingedrungen seien, sich aber in der Nähe des Stadtrands befänden.
Nach ihren Angaben bezogen die Fallschirmjäger Stellung im Wald neben den umliegenden Häusern – nicht weit von der Berufsschule Nr. 77 sowie dem Stadion entfernt.
Der Mikrodistrikt Kanal verdankt seinen Namen dem durch ihn verlaufenden Kanal Sewerski Donez – Donbas. Da dieser Kanal in diesem Gebiet jedoch unterirdisch verläuft, stellt er kein Hindernis für einen weiteren Vormarsch auf die Stadt dar.

