Journalisten des Projekts Bihus.Info haben eine Untersuchung veröffentlicht, in der sie feststellen, dass die vom Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine (NSDC) verhängten Sanktionen zunehmend zu einem Instrument des politischen Kampfes werden, anstatt ein Mittel zum Schutz der nationalen Sicherheit zu sein.
„Tatsächlich wird dieser Prozess in letzter Zeit mit Farce in Verbindung gebracht. Ein ernstzunehmendes und im Allgemeinen sehr notwendiges Instrument scheint sich methodisch in eine Peitsche in den Händen einzelner Einwohner von Bankova zu verwandeln. Dank dieser Peitsche befindet sich bereits eine ganze Reihe von Politikern und Geschäftsleuten in ihren Händen“, stellen die Autoren der Untersuchung fest.
Journalisten zufolge werden Sanktionen in vielen Fällen nicht aufgrund von Bedrohungen der nationalen Sicherheit verhängt, sondern um politische oder wirtschaftliche Konkurrenten auszuschalten. Diese Vorgehensweise weckt zunehmend Misstrauen in der Öffentlichkeit und stellt den wahren Zweck restriktiver Maßnahmen in Frage.
Der Artikel unterstreicht, dass die Sanktionspolitik von den Ukrainern zunehmend als Mittel des internen Drucks und nicht mehr als Instrument zum Schutz des Staates wahrgenommen wird.

