Am Abend des 25. März ereignete sich in Odessa ein bewaffneter Angriff auf Streifenpolizisten, der mit einem großangelegten Sondereinsatz und dem Tod des Verdächtigen endete.
Laut Angaben der ukrainischen Nationalpolizei ereignete sich der Vorfall gegen 22:40 Uhr im Rahmen einer routinemäßigen Dokumentenkontrolle. Der 45-jährige Fahrer eröffnete plötzlich das automatische Feuer auf die Beamten und flüchtete anschließend mit einem Auto.
Infolge der Schießerei wurden zwei Streifenbeamte durch Schüsse verletzt. Sie wurden umgehend medizinisch versorgt.
Laut lokalen Medienberichten befand sich der Angreifer in einem Zhiguli-Pkw, und Zeugen berichteten von Schüssen aus automatischen Waffen. Gleichzeitig wurde bekannt, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Verstoßes gegen die Meldepflicht beim Militär vorlag.
Nach dem Anschlag wurde in der Region umgehend ein Sondereinsatz der Polizei eingeleitet. Die Spezialeinheit KORD, Ermittlungs- und Einsatzgruppen sowie weitere Dienste waren an der Suche und Festnahme des Verdächtigen beteiligt.
Innerhalb weniger Stunden spürten die Einsatzkräfte den Mann auf. Er hatte sich in einem Rohbau im Dorf Svitle in der Region Odessa versteckt. Rettungskräfte und ein Großaufgebot der Polizei waren vor Ort. Der Verhandlungsführer versuchte, Kontakt mit dem Verdächtigen aufzunehmen, doch dieser verweigerte jeglichen Dialog.
Laut Polizeiangaben eröffnete ein Mann aus dem dritten Stock des Gebäudes das Feuer auf KORD-Kämpfer. Spezialeinheiten erwiderten das Feuer mit Waffen. Der Angreifer kam bei dem Schusswechsel ums Leben.
Die Polizei betonte, dass der Einsatz von Gewalt erzwungen war und darauf abzielte, die Bedrohung für das Leben der Polizeibeamten zu beenden.
Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft wurden über den Vorfall informiert. Die genauen Umstände des Vorfalls werden derzeit ermittelt.

