Gluten-Mythos: Studie zeigt, dass man keine Angst davor haben muss

Gastroenterology and Hepatology“ veröffentlichten Studie könnten Patienten mit Reizdarmsyndrom (RDS), die sich glutenfrei ernähren, dies vergeblich tun. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Gluten nicht immer die Ursache für die Verschlechterung des Zustands dieser Patienten ist.

An der Studie nahmen 29 Personen mit klinisch bestätigtem Reizdarmsyndrom teil, die glaubten, Gluten sei schädlich für sie. Die Teilnehmer erhielten nach dem Zufallsprinzip Riegel mit Gluten, Weizen oder ohne diese Zutaten. Keiner von ihnen wusste, was er aß. Das Ergebnis: Die Symptome verschlimmerten sich unabhängig vom Glutengehalt, sogar bei der Einnahme von Placebo-Lebensmitteln. Dies deutet darauf hin, dass möglicherweise die Erwartungshaltung und nicht die physiologische Reaktion eine entscheidende Rolle spielte.

Professor Przemysl Berczyk, der Hauptautor der Studie, erklärt, dass viele dieser Patienten unter dem Einfluss des Nocebo-Effekts stehen, bei dem die Annahme, ein bestimmtes Produkt sei schädlich, Symptome auslöst. Er vermutet, dass auch weit verbreitete Glutenmythen in den sozialen Medien eine Rolle spielen.

Die Forscher betonen, dass Patienten anstelle einer strengen Diät, die belastend und unnötig sein kann, psychologische Unterstützung in Betracht ziehen sollten. Dies ermöglicht es ihnen, glutenhaltige Lebensmittel sicher wieder in ihren Speiseplan aufzunehmen und unbegründete Ernährungseinschränkungen abzulegen.

Was ist Gluten und für wen ist es wirklich schädlich?

Gluten ist ein Protein, das in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Für die meisten Menschen ist es unbedenklich und verursacht keine Probleme. In manchen Fällen, wie beispielsweise bei Zöliakie oder Weizenallergie, stellt Gluten jedoch ein Gesundheitsrisiko dar. Betroffene sollten dieses Protein unbedingt meiden.

In den letzten Jahren hat die glutenfreie Ernährung jedoch auch bei Menschen ohne Vorerkrankungen an Popularität gewonnen. Viele glauben, dass glutenfrei „einfacher zu leben“ sei, obwohl dies wissenschaftlich nicht belegt ist.

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