Der moderne ukrainische Arbeitsmarkt zeigt eine wachsende Nachfrage nach hochqualifizierten Fachkräften. Besonders gefragt sind Englischlehrer und Minenräumer, die zu den bestbezahlten des Landes zählen.
Die Zahl der offenen Stellen für Englischlehrer ist konstant hoch, und die Gehälter liegen oft über dem Marktdurchschnitt. Auf Jobportalen finden sich Hunderte von Angeboten für solche Fachkräfte.
- IT-Unternehmen sind bereit, Englischlehrern zwischen 27.800 und 44.500 UAH für den Unterricht von Kindern im Alter von 4 bis 13 Jahren zu zahlen.
- Fremdsprachenschulen bieten eine noch größere Preisspanne – von 15.000 bis 52.000 UAH –, setzen aber mindestens fortgeschrittene Sprachkenntnisse und Erfahrung in der Arbeit mit Erwachsenen voraus.
- Fremdsprachenzentren bieten Gehälter von bis zu 50.000 UAH an und legen Wert auf die Fähigkeit zur Unterrichtsplanung und ein hohes Maß an Sprachkompetenz.
Der Mangel an höherer philologischer Bildung ist nicht immer ein Hindernis – das Hauptkriterium ist echte Kompetenz und pädagogische Herangehensweise.
Neben den traditionellen Berufen entstehen in der Ukraine neue Spezialisierungen. Laut Wirtschaftsministerium wurde die Liste um 50 neue Positionen erweitert. Darunter:
- Der Beruf des Sprengstoffspürhundeführers (Minenräumers) zählt zu den bestbezahlten Berufen. Im zivilen Sektor können die Gehälter von Pionieren bis zu 72.000 UAH betragen.
- Im Verteidigungssektor sind die Sätze sogar noch höher – bis zu 190.000 UAH pro Monat.
Neben Minenräumern sind auch folgende Berufsgruppen gefragt:
- Ernährungswissenschaftler, die individuelle Ernährungspläne erstellen;
- Fachkräfte für medizinische Statistik;
- Spezialisten für den Schutz kritischer Infrastrukturen;
- Sportaktivitätsmanager.
Die Dynamik des ukrainischen Arbeitsmarktes deutet auf einen Prioritätenwechsel und die Entstehung neuer, an die modernen Herausforderungen angepasster Berufe hin. Die Nachfrage nach Englischlehrern bleibt stabil, was mit der Globalisierung und dem Bedarf an Fremdsprachenkenntnissen zusammenhängt. Gleichzeitig spiegeln neue Berufe im Bereich Sicherheit und Schutz die Realitäten der Kriegszeit wider.

