Die Partner der Ukraine haben einen Schritt in Richtung der Zulassung des Einsatzes ihrer Waffen auf russischem Territorium unternommen. Die Ukraine wird jedoch weiterhin auf eine Ausweitung dieser Zone hinarbeiten. Dies gab der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem estnischen Amtskollegen Margus Tsahkna in Kiew bekannt.
Kuleba betonte, dass dieser Schritt wichtig und lang erwartet sei, die Ukraine aber weiterhin daran arbeiten werde, diese Chance auszubauen. Seiner Ansicht nach hätten die letzten Jahre gezeigt, dass kleine Schritte zu größeren Lösungen führen, weshalb die Ukraine diesen Weg weiterhin aktiv beschreiten werde.
Tsakhkna betonte, dass Estland von Anfang an keine Beschränkungen für den Waffengebrauch der Ukraine auferlegt habe, da das Land nach internationalem Recht das Recht auf Selbstverteidigung habe.
Zur Erinnerung: Am 31. Mai erlaubte US-Präsident Joe Biden der Ukraine, amerikanische Waffen auf russischem Territorium zur Verteidigung Charkiws einzusetzen. Die offizielle Bestätigung hierfür lieferte US-Außenminister Anthony Blinken.

