Die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika, bei denen der republikanische Kandidat Donald Trump gewann, sind von globaler Bedeutung, und die Ukraine hofft auf eine fortgesetzte Führungsrolle der USA bei der Erreichung eines gerechten Friedens. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiga betonte auf einer Pressekonferenz mit dem Hohen Vertreter der EU, Josep Borrell, die Wichtigkeit eines auf Gerechtigkeit und nicht auf Kompromissen basierenden Friedens.
Sybiga merkte an, dass die ukrainische Seite globale Veränderungen erwartet, die zu einem schnelleren Ende des Krieges zu ukrainischen Bedingungen beitragen könnten. Er stellte klar, dass die Ukraine für einen gerechten Frieden und nicht für Beschwichtigungspolitik durch territoriale Zugeständnisse steht.
Gleichzeitig gratulierte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Donald Trump zu seinem Sieg und erinnerte an ihr vorheriges Treffen, bei dem sie die strategische Partnerschaft zwischen den Ländern und die Prinzipien des „Friedens durch Stärke“ erörtert hatten. Trumps Sieg gab jedoch Anlass zur Sorge, da sein Berater Brian Lanza erklärte, die neue Regierung werde zwar Frieden in der Ukraine anstreben, aber nicht die Rückgabe besetzter Gebiete unterstützen.
Zu der Möglichkeit, dass Trump der Ukraine bedeutende Zugeständnisse anbieten könnte, um ein Abkommen mit Russland zu erzielen, erklärte Selenskyj, ein solches Vorgehen sei derzeit inakzeptabel. Er betonte, die Hoffnung auf einen gerechten Frieden bleibe die zentrale Position der Ukraine.

