Die Ukraine entwickelt eigene Systeme gegen Hyperschallraketen, die „Dagger“ und „Zircon“

Ukrainische Spezialisten arbeiten aktiv an der Entwicklung von Flugabwehrraketensystemen, die Hyperschallziele, insbesondere russische Raketen der Typen Kinzhal und Zirkon, zerstören können. Dies erklärte der stellvertretende Leiter des Präsidialamtes, Pavlo Palis, in einem Interview mit der aserbaidschanischen Nachrichtenagentur Report.

Ihm zufolge haben einige dieser Entwicklungen bereits Kampftests bestanden. Aktuell konzentriert man sich auf die Entwicklung von Technologien, die nicht nur Hyperschallraketen, sondern auch ballistische und aerobballistische Raketen neutralisieren können.

Parallel dazu entwickelt die Ukraine effektive und vergleichsweise kostengünstige Mittel zur Abwehr von Kamikaze-Drohnen, vor allem von „Shaheeds“. Einige davon befinden sich in der Endphase der Erprobung und werden bald unter realen Kampfbedingungen eingesetzt.

Palisa berichtete außerdem, dass fast die Hälfte des Waffenbedarfs der Streitkräfte bereits durch inländische Produktion gedeckt wird – entweder eigenständig oder im Rahmen von Gemeinschaftsprojekten mit internationalen Partnern. Die Regierung ist bereit, die Produktionskapazitäten in Zusammenarbeit mit Verbündeten auszubauen.

Vor diesem Hintergrund analysiert die Ukraine laut Palisa die Veränderungen im Umfang der Auslandshilfe sorgfältig. Insbesondere die jüngsten Lieferverzögerungen aus den USA sind für die Behörden ein ernstes Warnsignal. Gleichzeitig verfügt das Land über eine Strategie für den Fall eines Rückgangs der externen Unterstützung, die unter anderem den Aufbau einer unabhängigen Rüstungsproduktion vorsieht.

Im Hinblick auf eine friedliche Beilegung des Konflikts erklärte die ukrainische Seite ihre Verhandlungsbereitschaft, schloss jedoch eine Kapitulation aus. Die letzte Gesprächsrunde in Istanbul konzentrierte sich auf humanitäre Fragen – den Gefangenenaustausch, die Überführung der Leichen und die Rückführung entführter Kinder. Eine Einigung über einen Waffenstillstand wurde nicht erzielt.

Laut Palisa beharrt die russische Seite weiterhin auf inakzeptablen Bedingungen, die der realen Situation an der Front nicht entsprechen.

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