Das Ministerium für Jugend und Sport der Ukraine, das Außenministerium der Ukraine und das Sportkomitee der Ukraine haben sich offiziell an den Präsidenten der International World Games Association, José Perurena López, gewandt und gefordert, das Verbot der Teilnahme russischer und belarussischer Athleten an den XII. Weltspielen 2025 in der chinesischen Stadt Chengdu aufrechtzuerhalten.
In ihrem Schreiben betonten die ukrainischen Vertreter, dass Russland seine Aggression gegen die Ukraine fortsetzt und Belarus diese Aktionen aktiv unterstützt. Der von Russland entfesselte Krieg hat dem ukrainischen Volk unermessliches Leid zugefügt; insbesondere die ukrainische Sportgemeinschaft hat erhebliche Verluste erlitten. Während des Großangriffs wurden mehr als 500 ukrainische Athleten und Trainer getötet und über 500 Sportanlagen zerstört.
Die Ukraine ist der Ansicht, dass unter diesen Umständen eine Rückkehr russischer und belarussischer Athleten zu internationalen Wettkämpfen unmöglich ist. Die Fortsetzung der Sanktionen gegen diese Länder ist notwendig, bis die Aggression vollständig eingestellt und ein gerechter Frieden hergestellt ist.
Der Internationale Weltspieleverband (World Games Association) hat beschlossen, russische und belarussische Athleten von seinen Wettbewerben im Jahr 2022 auszuschließen. Die ukrainische Seite fordert, dass diese Sanktionen auch für die kommenden Spiele im Jahr 2025 beibehalten werden, um die Solidarität der internationalen Sportgemeinschaft mit der Ukraine zu demonstrieren.
„Wir zählen weiterhin auf Ihre Solidarität mit der Ukraine und unserer Sportbewegung“, betonte die gemeinsame Erklärung, die vom Minister für Jugend und Sport, Matviy Bidny, dem Außenminister Andriy Sybiga und dem Präsidenten des Sportkomitees der Ukraine, Ilya Shevlyak, unterzeichnet wurde.

