Die Werchowna Rada der Ukraine hat Gesetzesentwürfe zur Schaffung der Nationalen Entwicklungsinstitution (NDI), auch bekannt als „Bank der Banken“, verabschiedet. Laut Danylo Getmantsev, Vorsitzender des parlamentarischen Ausschusses für Finanzen, Steuern und Zollpolitik, soll die neue Institution die Probleme der Kreditvergabe an risikoreiche Unternehmen lösen, darunter verlagerte Unternehmen, Betriebe in Frontgebieten, militärisch-industrielle Einrichtungen und Hochrisikoprojekte.
Am 18. Juni stimmten die Abgeordneten den Gesetzesentwürfen Nr. 11238 und Nr. 11239 zu, die die Tätigkeit dieser Institution regeln. Hetmantsev betonte, dass die Nationale Wirtschaftsforschungsorganisation (NUR) Zugang zu Geldern privater Investoren erhalten wird, um Projekte zur Sanierung und Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft zu finanzieren, insbesondere durch verschiedene Finanzinstrumente, die kleinen und mittleren Unternehmen in schwierigen Lagen, aber mit Erholungs- und Wachstumspotenzial, zur Seite stehen sollen.
Bereits im Mai dieses Jahres hatte der Finanz-, Steuer- und Zollausschuss der Werchowna Rada die entsprechenden Gesetzesentwürfe zur Schaffung einer Nationalen Entwicklungsagentur unterstützt.
Einzelpersonen können auch Fördermittel von der Nationalen Entwicklungsagentur (NDA) erhalten, sofern sie bestimmte, in den Förderprogrammen festgelegte Kriterien erfüllen. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören:
- Sie müssen in der Ukraine steuerlich ansässig sein.
- Die Unfähigkeit, aufgrund von Unvollkommenheiten oder Unterentwicklungen der Marktmechanismen, einer Krise oder anderer Umstände eine Finanzierung zu akzeptablen Bedingungen zu erhalten.
Die NUR berücksichtigt bereits die Erfahrungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die 1948 im Nachkriegsdeutschland im Rahmen des Marshallplans gegründet wurde.

