Die Ukraine hat die Produktion des Gewehrs Sich aufgenommen, einer Lizenzversion des tschechischen CZ Bren 2

Die Ukraine hat mit der Produktion des neuesten Sturmgewehrs Sich begonnen – einer Lizenzversion des tschechischen Modells CZ Bren 2. Ukroboronprom gab dies auf seinem Telegram-Kanal bekannt und fügte der Nachricht einen symbolischen Appell hinzu:
„Für echte Kosaken ist die Sich eine Mutter, der Weliki Lug ein Vater und die Bren 2 ein treuer Kamerad im Kampf. Leb wohl, Kalasch, hallo – CZ Bren 2 Sich .

Neue Waffen für die Streitkräfte der Ukraine: angepasst an NATO-Standards

Das neue Gewehr wird in einem ukrainischen Betrieb unter der offiziellen Lizenz des tschechischen Unternehmens Česká Zbrojovka montiert. Die Büchsenmacher haben in Tschechien eine professionelle Ausbildung absolviert, und die Produktion wurde an NATO-Standards angepasst. Das erste Exemplar der ukrainischen Version des Bren 2 wurde bereits dem tschechischen Präsidenten Petr Pavel als Symbol der Partnerschaft zwischen den beiden Ländern übergeben.

Dieses Gewehr bietet gegenüber seinen sowjetischen Pendants eine Reihe von Vorteilen: Es ist leichter, präziser, einfacher zu bedienen und technisch zuverlässiger. Ausgestattet mit einem einstellbaren Gasdrucklader und erhältlich in den Kalibern 5,56 × 45 mm und 7,62 × 39 mm, eignet es sich sowohl für den Nahkampf als auch für großangelegte Angriffsoperationen.

Industrieller Maßstab und der Weg zur Unabhängigkeit

Die Ukraine verfügt heute bereits über eine voll funktionsfähige Produktionslinie mit einer Kapazität von bis zu 400 Waffen pro Tag. Zukünftig wird die Produktionsrate gesteigert und die schrittweise Ausmusterung sowjetischer Kleinwaffen vollzogen.

Ondrej Bohač, der Chef von Colt CZ, merkt an, dass dies ein strategischer Schritt hin zur vollständigen Unabhängigkeit der Ukraine von Waffen sei, die zuvor aus Russland und Belarus geliefert wurden.

Parallel dazu werden in der Öffentlichkeit weitere Aspekte der Verteidigungsfähigkeit des Landes diskutiert. Insbesondere betonte der Abgeordnete Jurij Kostenko, dass das ukrainische Atomwaffenarsenal die zuverlässigste Garantie für die Sicherheit des Landes darstellen könnte, dessen Aufbau jedoch durch politische und internationale Beschränkungen behindert werde.

Die Frage der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern aus Deutschland ist weiterhin ungeklärt. Trotz der Ablehnung durch Bundeskanzler Olaf Scholz befürwortet der Vorsitzende der oppositionellen CDU, Friedrich Merz, der als potenzieller Nachfolger Scholz' gilt, die Lieferung dieser Waffen an die Ukraine.

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