Ukrzaliznytsia wurde Opfer eines großangelegten Cyberangriffs: Tickets können nur noch an den Kassen erworben werden

Ukrzaliznytsia war Ziel eines groß angelegten und mehrstufigen Cyberangriffs, der die Online-Systeme des Unternehmens lahmlegte. Trotzdem wurde der Zugverkehr nicht beeinträchtigt und verläuft planmäßig.

Der Angriff war komplex und gut geplant

Das Pressezentrum von Ukrzaliznytsia erklärte, der Angriff sei sorgfältig geplant und schwerwiegend gewesen, und die Folgen würden noch beseitigt. Die Wiederherstellung der Dienste habe unmittelbar nach dem Vorfall begonnen und dauere noch an.

Wichtige Betriebsprozesse wurden erfolgreich in den Backup-Modus überführt, wodurch kritische Störungen im Zugbetrieb vermieden wurden.

Dies berichtete das Pressezentrum von Ukrzaliznytsia und wies darauf hin, dass der Angriff sorgfältig geplant und nicht trivial gewesen sei.

Trotz des Angriffs wurden wichtige Betriebsprozesse in den Backup-Modus versetzt, wodurch Störungen im Zugverkehr vermieden wurden. Spezialisten von Ukrzaliznytsia arbeiten gemeinsam mit der Cyberabteilung des SBU an der vollständigen Wiederherstellung der Systeme.

„Der Bahnverkehr läuft trotz physischer Angriffe auf die Infrastruktur weiter, und selbst die bösartigsten Cyberangriffe können ihn nicht stoppen! Dank der implementierten Reservierungsprotokolle konnten wir die Stabilität des Transports aufrechterhalten“, erklärte das Unternehmen.

Aufgrund der Komplexität des Angriffs und seines mehrstufigen Charakters überprüfen Spezialisten die Online-Dienste vor deren Inbetriebnahme auf mögliche Schwachstellen.

So funktioniert der Ticketverkauf heute

Aufgrund der Nichtverfügbarkeit von Online-Systemen hat Ukrzaliznytsia auf alternative Methoden zur Ausstellung von Reisedokumenten umgestellt:

  • Fahrkarten werden ausschließlich an den Fahrkartenschaltern verkauft. Zur Vereinfachung des Reisebetriebs wurden die Abläufe an den Fahrkartenschaltern optimiert und die Fahrpläne erweitert.
  • Internationale Tickets für den 24. und 25. März sind auch an der Abendkasse erhältlich, obwohl sie normalerweise nur online erhältlich waren.
  • Wenn ein Fahrgast keine Zeit hat, am Fahrkartenschalter eine Fahrkarte zu kaufen, kann er ohne Fahrkarte in den Zug einsteigen. Das Zugpersonal ist angewiesen, die Fahrkarte direkt im Waggon auszustellen.

Das Unternehmen appellierte zudem an Passagiere, die nach den Morgenflügen am 25. März reisen wollten, heute nicht die Ticketschalter zu stürmen. Reisende mit einer Reise in den kommenden Tagen werden bevorzugt behandelt.

„Sobald die Online-Dienste wiederhergestellt sind, werden wir die Passagiere umgehend informieren“, betonte Ukrzaliznytsia.

Fahrgäste, die ihre Fahrkarten für Züge mit Abfahrt am 24. März zurückgeben möchten, können dies online tun. Senden Sie dazu bitte einen Scan oder ein gut lesbares Foto der Fahrkarte zusammen mit Ihrer Telefonnummer an [email protected] . Die Bearbeitung Ihres Antrags erfolgt innerhalb von drei Tagen nach Wiederherstellung des Systems.

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