In der polnischen Stadt Breslau ereignete sich ein schwerwiegender Vorfall, bei dem ein 47-jähriger ukrainischer Staatsbürger drohte, ein Wohnhaus am Nanker Platz in die Luft zu sprengen.
Laut Angaben der örtlichen Polizei versprühte ein Mann in seiner Wohnung Gas und verschüttete brennbare Substanzen. Er erklärte, er wolle das Gebäude mit einer selbstgebauten Gasanlage und einem Acetylenbrenner zerstören, was eine große Gefahr für die Bewohner darstellte.
Polizeibeamte, Spurensicherungsexperten und ein Verhandlungsführer trafen schnell am Einsatzort ein. Aufgrund der hohen Gaskonzentration und der Explosionsgefahr evakuierte die Polizei die Bewohner des Gebäudes. Da die Bewohner den Anweisungen der Polizei nicht Folge leisteten, wurde die Wohnung gestürmt, woraufhin der Mann festgenommen wurde.
Niemand wurde verletzt. Der Festgenommene wurde wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit angeklagt. Das Gericht ordnete seine vorläufige Inhaftierung an. Nach polnischem Recht drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.
Es ist bekannt, dass der Mann bereits wegen Bedrohungen und Beleidigungen von Regierungsbeamten mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Die Ermittlungen dauern an.

