Laut dem Institut für Kriegsstudien (ISW) steigert die Ukraine die Effektivität ihrer Fähigkeiten zur elektronischen Kriegsführung und kann russische Angriffe erfolgreich abwehren.
Analysten haben dokumentiert, dass das ukrainische Militär während des nächtlichen Angriffs am 13. Januar „aktive elektronische Gegenmaßnahmen“ einsetzte, um mehr als 20 Raketen außer Gefecht zu setzen. Dieser Erfolg könnte ein neues Niveau der ukrainischen Fähigkeiten im Bereich der elektronischen Kriegsführung definieren, die bisher hauptsächlich mit der Blockierung russischer Drohnen und weniger mit Raketensystemen in Verbindung gebracht wurden.
ISW betonte, dass dieses Ereignis Teil einer langfristigen russischen Angriffskampagne gegen die Ukraine sei, die auch die Anpassung der Ukraine an neue russische Angriffssysteme umfasse. Diese Dynamik spiegele ein umfassenderes taktisches und technologisches Wettrüsten zwischen angreifenden und verteidigenden Kräften sowie zwischen Langstreckenfliegerei und Luftverteidigung wider.
Jurij Ignat, ein Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, gab an, dass der russische Angriff vom 13. Januar früheren Angriffen ähnelte, was die Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte unterstreicht, wiederholte russische Angriffe zu erkennen und sich darauf einzustellen.
Als Folge des Angriffs der Russischen Föderation in der Nacht des 13. Januar wurden verschiedene Raketensysteme eingesetzt und insgesamt 40 Luftangriffsfahrzeuge registriert, von denen mehr als 20 dank des aktiven Einsatzes von Geräten zur elektronischen Kampfführung erfolgreich abgewehrt wurden.

