US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, innerhalb von drei Tagen einen Plan zur Beendigung des Krieges in der Ukraine öffentlich vorzustellen. Laut der „New York Post“ könnten Kernelemente der Initiative eine europäische „Resilienztruppe“, ein neues Format für eine Friedensmission und wirtschaftliche Garantien ohne direkte US-Beteiligung an den Kampfhandlungen umfassen.
„Ich werde Ihnen in den nächsten drei Tagen einen ausführlichen Bericht geben“, sagte Trump mit Blick auf die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine. Er bezeichnete die Initiative als „sehr gut“, nannte aber keine Details.
Einer seiner Regierungsvertreter merkte an, dass das Projekt die Schaffung von „Resilienzkräften“ beinhaltet – europäischen Einheiten, die für die Überwachung eines möglichen Waffenstillstands zuständig wären.
Laut dem Wall Street Journal erwägt Trump außerdem die Einrichtung einer gemeinsamen ukrainisch-russischen Kommission – eines „neutralen Landes“, das die Einhaltung des Waffenstillstands überwachen soll. Die Vereinigten Staaten könnten sich der Friedensinitiative ihrerseits als „Finanzmacht“ anschließen, ohne eigene Truppen zu entsenden.
Laut dem Wall Street Journal könnte eine der Optionen für das Abkommen die faktische Anerkennung der Krim als russisches Territorium beinhalten. Obwohl die Trump-Regierung die Annexion zuvor verurteilt hatte, erwägt das Weiße Haus nun Zugeständnisse.
Laut der Quelle ist die Ukraine angeblich bereit, dem Verlust von bis zu 20 % ihres Territoriums „de facto“, also ohne rechtliche Formalisierung, zuzustimmen. Dies bedeutet eine vorübergehende Anerkennung der Besetzung, ohne die Souveränität aufzugeben.
„Das bedeutet: Wir erkennen an, dass die Russen dort sind, aber wir betrachten dies nicht als endgültige Niederlage“, erklärte der Beamte.
Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerov, der an den Gesprächen in Paris teilnahm, bestätigte, dass der Dialog andauert. Gleichzeitig betonte er, dass sein Ministerium „keine politischen Entscheidungen trifft“, sondern ausschließlich technische Sicherheitsaspekte erörtert.
„Unsere Schlüsselfrage ist, wie wir die Wirksamkeit des Vorschlags und eine zuverlässige Überwachung der Einhaltung des Waffenstillstands gewährleisten können“, sagte Umerov in einem Kommentar gegenüber Sky News .
Während Trump sich äußerte, reagierte Russland nicht offiziell auf den Vorschlag. Stattdessen erwähnte Putin den „Osterfrieden“, der seiner Aussage nach mehr als 3.000 Mal gebrochen worden sei.
Gleichzeitig intensiviert Moskau seine Außenbeziehungen: Diese Woche ratifizierte das russische Parlament ein strategisches Abkommen mit dem Iran, das eine Vertiefung der militärischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit vorsieht.

