Die Teilnehmer der tschechischen Initiative zum Kauf von Artilleriegranaten für die Ukraine außerhalb Europas haben ein Abkommen unterzeichnet, demzufolge Kiew eine Million Schuss Munition erhalten wird.
Dies berichtete die italienische Zeitung Corriere della Sera unter Berufung auf eigene Quellen.
Ursprünglich ging man davon aus, dass 800.000 Granaten gekauft würden: 500.000 für das größte Kaliber 155 mm und weitere 300.000 für 122 mm, doch tschechische Beamte fanden weitere 200.000 Granaten.
„Es ist nicht bekannt, welche Unternehmen konkret angesprochen wurden, Gerüchte deuten jedoch auf Südkorea, die Türkei und möglicherweise Südafrika hin“, schreibt die Zeitung.
Laut Corriere della Sera könnte die Ukraine die ersten Munitionslieferungen nicht im Juni erhalten, wie die tschechische Regierung zuvor öffentlich mitgeteilt hatte, sondern bereits im April.
Insgesamt haben sich laut Bericht 15 Länder der tschechischen Initiative angeschlossen, darunter Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Norwegen, Schweden, Portugal, Belgien, Polen und Kanada. Nicht alle haben öffentlich bekannt gegeben, wie viel sie zum Kauf der Granaten beigetragen haben.

