Der Hohe Vertreter der Europäischen Kommission für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, gab die Auszahlung der ersten Tranche von 50 Milliarden Euro Hilfsgeldern für die Ukraine bekannt. Diese Hilfe ist Teil internationaler Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine in Zeiten von Krieg und wirtschaftlicher Not. Die Entscheidung fiel bei einer Sitzung der Europäischen Kommission.
Die Europäische Kommission hat der Ukraine die erste Tranche makrofinanzieller Haushaltshilfe in Höhe von 4,5 Milliarden Euro aus dem „Ukraine-Fonds“ überwiesen. Das Gesamtvolumen des Fonds beträgt 50 Milliarden Euro. Dies gab der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Mittwoch im Anschluss an die Ergebnisse des Assoziierungsrates Ukraine-EU in Brüssel bekannt, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur UNIAN berichtet.
Er merkte an, dass die erste Tranche erwartungsgemäß 4,5 Milliarden Euro betrug.
„Heute haben wir auch die erste Zahlung in Höhe von 4,5 Milliarden Euro aus dem Ukraine-Fonds geleistet – unserem 50-Milliarden-Euro-Paket zur Unterstützung des Wiederaufbaus, der Sanierung und der Modernisierung der Ukraine“, sagte Borrell.
Seinen Angaben zufolge wird der Europäische Rat am Donnerstag, dem 20. März, darüber beraten, wie der Beitritt der Ukraine zur EU beschleunigt werden kann.
Am 22. Februar stimmte das Europäische Parlament der Entscheidung zu, 50 Milliarden Euro für die Ukraine bereitzustellen. Der Europäische Rat erklärte, dass von diesen 50 Milliarden Euro 33 Milliarden Euro als Darlehen und weitere 17 Milliarden Euro als Zuschüsse vergeben werden. Der Mechanismus für die Ukraine besteht aus drei Hauptkomponenten.
Am 6. Februar 2024 erzielten das Europäische Parlament und der Rat der EU eine vorläufige Einigung über einen neuen Unterstützungsmechanismus für die Ukraine. In ihrer Erklärung hieß es, der neue Mechanismus werde die Unterstützung für die Ukraine aus dem EU-Haushalt in einem einzigen Instrument bündeln und dem Land für den Zeitraum 2024–2027 eine kontinuierliche, planbare und flexible Hilfe gewährleisten, die an die beispiellosen Herausforderungen des Krieges angepasst ist.
Am 27. Februar stimmte das Europäische Parlament für die Bereitstellung von 50 Milliarden Euro Hilfsgeldern für die Ukraine. 536 Abgeordnete stimmten für den Beschluss, 40 sprachen sich dagegen aus.

