Die Ukraine und Rumänien werden gemeinsam eine Brücke über die Theiß bauen

Die Ukraine und Rumänien haben den Bau einer Brücke über die Theiß angekündigt. Diese wird die beiden Länder verbinden und ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des grenzüberschreitenden Handels und der Logistik in der Region werden. Das Projekt sieht die Schaffung eines modernen Verkehrskorridors vor, der die wirtschaftliche Integration fördern soll.

Das Ministerkabinett hat ein Abkommen mit der rumänischen Regierung über den Bau einer Straßengrenzbrücke über den Fluss Tysa gebilligt, wie Taras Melnychuk, Leiter des Sekretariats der Parlamentsfraktion „Diener des Volkes“ in der Werchowna Rada, mitteilte.

„Das Abkommen zwischen dem Ministerkabinett der Ukraine und der Regierung Rumäniens über den Bau einer Straßengrenzbrücke über die Theiß an der ukrainisch-rumänischen Staatsgrenze zwischen den Ortschaften Bila Tserkva (Ukraine) und Sighetu Marmației (Rumänien) wurde am 18. Oktober 2023 in Kiew genehmigt und abgeschlossen“, schrieb der Staatsmann in seinem Telegram-Kanal.

Laut Premierminister Denys Shmyhal wird die Brücke eine Beschleunigung des Personen- und Warenverkehrs über die Grenze ermöglichen und sich positiv auf die Exportkapazitäten unseres Landes auswirken.

Die Medien berichteten 2022, Rumänien wolle eine neue Brücke über die Theiß in die Ukraine bauen. Im September erklärte der amtierende Leiter der Militärverwaltung der Transkarpatischen Region, Myroslav Biletsky, man wolle den Bau der Brücke im Januar 2025 abschließen.

Ukrainisch-rumänische Beziehungen

Rumänien unterstützt die Ukraine aktiv im Kampf gegen Russland. Im Oktober berichtete UNIAN, dass Kiew ein von rumänischer Seite gespendetes Patriot-Raketenabwehrsystem erhalten habe.

Bukarest hatte zuvor erklärt, es werde den Komplex unter der Bedingung übergeben, dass die Alliierten ihn durch denselben ersetzen.

Die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Rumänien könnte durch die Präsidentschaftswahlen erschüttert werden, bei denen der rechtsextreme und prorussische Kandidat Călin Gheorghescu im ersten Wahlgang eine relative Mehrheit der Stimmen erhielt.

Später kamen Experten zu dem Schluss, dass die Ukraine aufgrund der Wahlen in Rumänien von Moskau-freundlichen Ländern blockiert werden könnte.

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