Nach einem Treffen mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico bestätigte der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal, dass die Ukraine das Transitabkommen mit Russland nicht über dessen Ablauf hinaus verlängern wird. Diese Entscheidung ist ein weiterer Schritt im strategischen Kurs der Ukraine hin zu Energieunabhängigkeit und gestärkter Sicherheit.
Es macht aber deutlich, dass Kiew bereit ist, den Transit fortzusetzen.
„Gleichzeitig ist die Ukraine bereit, ihre Verpflichtungen aus dem Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union und dem Energiecharta-Vertrag weiterhin zu erfüllen“, schreibt Schmyhal.
Erinnern wir uns daran, dass das Assoziierungsabkommen mit der EU die Verpflichtung der Ukraine zur Sicherstellung des Transitverkehrs vorsieht.
Das heißt, die Ukraine ist bereit für den Transit, wenn europäische Unternehmen Verträge mit Gazprom abschließen, so wie es beispielsweise Ungarn kürzlich getan hat.

