Die Ukrainer sind gezwungen, den Großteil ihres Einkommens für Grundbedürfnisse auszugeben. Laut der Studie fließen etwa 84 % des monatlichen Budgets der Bürger in Lebensmittel, Medikamente und Nebenkosten.
Diese Ausgaben übersteigen die Werte anderer europäischer Länder deutlich. Insbesondere in Deutschland und den Niederlanden werden nur 56–59 % des Familienbudgets für Grundbedürfnisse aufgewendet.
Die Ukrainer geben am wenigsten für Freizeit aus – nur etwa 1 %. Zum Vergleich: In europäischen Ländern liegt dieser Wert bei 16–17 %, was auf ein deutlich höheres Maß an finanzieller Stabilität und mehr Freizeitmöglichkeiten hindeutet.
Experten weisen darauf hin, dass diese Ausgabenstruktur eine hohe finanzielle Belastung für die Haushalte in der Ukraine verdeutlicht. Die Dominanz der Grundausgaben gegenüber anderen Kategorien schränkt die Möglichkeiten der Menschen ein, in Entwicklung, Bildung oder hochwertige Freizeitgestaltung zu investieren.
Die Studie hebt auch den signifikanten Unterschied im Lebensstandard zwischen der Ukraine und den Ländern der Europäischen Union hervor, wo der Anteil der Ausgaben für Grundbedürfnisse deutlich geringer ist.

