Neue Steuerreformen, die die Regierung als „historisch“ bezeichnet, treten in der Ukraine am 1. Dezember 2024 in Kraft. Hauptziel dieser Reformen ist die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für den Verteidigungssektor sowie die Deckung des Staatshaushaltsdefizits.
Änderungen des Steuergesetzes, die eine Steuererhöhung vorsehen, treten am 1. Dezember 2024 in Kraft.
Der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal äußerte sich so während eines Spendenmarathons.
Laut Shmyhal werden in den kommenden Tagen die entsprechenden Gesetze zur Änderung des Steuergesetzes und des Staatshaushalts für 2025 vom Präsidenten unterzeichnet. Diese Entscheidung ist ein Schlüsselelement der Zusammenarbeit mit internationalen Gläubigern.
„Wir haben den Präsidenten bereits gebeten, diese Gesetze so schnell wie möglich zu unterzeichnen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Deckung des Haushaltsbedarfs, einschließlich der Verteidigungsausgaben in diesem und im nächsten Jahr“, betonte Shmyhal.
Der Premierminister betonte, dass über 60 % des Staatshaushalts für 2025 in den Sicherheits- und Verteidigungssektor fließen werden. Laut seinen Angaben werden im nächsten Jahr mehr als 2,2 Billionen Hrywnja für den Bedarf der Armee ausgegeben, was den Friedenshaushalt deutlich übersteigt.
„Wir erhalten zusätzliche Mittel für den Kauf von Waffen und Munition sowie für die Zahlung von Gehältern an die Mitarbeiter der Sicherheits- und Verteidigungskräfte“, fügte der Premierminister hinzu.
Gesetze, die demnächst in Kraft treten, werden die Staatseinnahmen erhöhen, um Folgendes zu finanzieren:
- Beschaffung moderner Waffen;
- Bereitstellung der notwendigen Ressourcen für die Armee;
- Zahlung von Gehältern an Militärangehörige und Angestellte der Streitkräfte.
Die internationalen Partner der Ukraine, darunter die Gläubiger, fordern Steuerreformen als Bedingung für weitere Finanzhilfen. Die Regierung ist überzeugt, dass neue Steuern die notwendige Grundlage für ein stabiles Funktionieren der Wirtschaft während der schwierigen Zeit des Kriegsrechts schaffen werden.

