Die ukrainische Botschaft in Indonesien erklärte, sie habe keine offiziellen Appelle bezüglich einer möglichen Entführung der Söhne der beiden Dniproer Geschäftsleute Igor Komarov und Yermak Petrovsky auf der Insel Bali erhalten. Dies teilte das ukrainische Außenministerium mit.
Das Außenministerium stellte klar, dass die indonesischen Strafverfolgungsbehörden den Tatvorwurf bisher nicht bestätigt haben. Nachdem Berichte in sozialen Netzwerken und Medien erschienen waren, richteten ukrainische Diplomaten entsprechende Anfragen an lokale Institutionen, um die Informationen zu überprüfen.
Darüber hinaus haben Vertreter der Botschaft den Anwalt eines der in den Berichten genannten Männer kontaktiert. Laut seinen Angaben hat der Mandant Indonesien bereits verlassen. Bezüglich des zweiten möglichen Opfers sind bei der diplomatischen Vertretung keine offiziellen Appelle von Angehörigen oder Vertretern eingegangen.
Wir berichteten über die Entführung zweier ukrainischer Staatsbürger auf Bali durch eine Gruppe Tschetschenen. Laut diesen Berichten konnte einer der Männer offenbar fliehen, während der andere möglicherweise gegen ein Lösegeld von 10 Millionen Dollar festgehalten wird.
Die indonesische Zeitung Bali Post berichtete, die Polizei habe am 15. Februar Informationen über den möglichen Vorfall erhalten, der sich angeblich in der Nähe von Jimbaran ereignet habe. Eine offizielle Bestätigung dieser Version durch die indonesischen Strafverfolgungsbehörden liegt jedoch derzeit nicht vor.

