Als Reaktion auf die Schwankungen am Devisenmarkt Anfang 2024 äußerte der stellvertretende Vorsitzende der Nationalbank der Ukraine (NBU), Serhij Nikolajtschuk, seine Meinung zur Möglichkeit einer Rückkehr zu einem festen Dollar-Wechselkurs.
Der NBU-Beamte betonte, dass alle Veränderungen auf dem Devisenmarkt während des Flexibilitätsregimes normal seien, und stellte fest, dass die Regulierungsbehörde nicht beabsichtige, zu einem festen Dollar-Wechselkurs zurückzukehren; dies sei eine bewusste Entscheidung.
„Die NBU hält ihr Versprechen hinsichtlich der Flexibilität des Wechselkurses, der sich je nach Marktlage ändern kann, gewissenhaft ein. Dies war bereits im Oktober und in der ersten Novemberhälfte 2023 zu beobachten“, erklärte der NBU-Vertreter.
Da die Anpassung des Devisenmarktes an ein flexibles Management erfolgreich verlaufen sei, plane die Nationalbank, die Amplitude der Wechselkursschwankungen zu erhöhen. Er erklärte jedoch zuversichtlich, dass diese Schwankungen aufgrund der geschaffenen Voraussetzungen keine Bedrohung darstellten.
Serhij Nikolajtschuk betonte, dass eine Rückkehr zu einem festen Wechselkurs derzeit nicht in Betracht gezogen werde, und erinnerte daran, dass die Nationalbank der Ukraine diesen Ansatz bewusst aufgegeben und bestimmte Bedingungen für die Wahl eines neuen Regimes flexibler Wechselkurse festgelegt habe. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die aktuelle Situation am Devisenmarkt nicht außergewöhnlich sei und die Umsetzung wichtiger Aufgaben, insbesondere die Aufrechterhaltung der Attraktivität von Hrywnja-Instrumenten wie Einlagen und inländischen Staatsanleihen, nicht beeinträchtigen werde.

