Nach Informationen aus dem Generalstab sind die Raketenreserven für westliche Systeme unserer Luftverteidigung um 80 % erschöpft. Sollten die USA nicht im April mit der Munitionslieferung beginnen, könnte dies dazu führen, dass der ukrainische Luftraum nicht mehr ausreichend geschützt ist.
Angesichts der Raketenlieferungen Russlands aus dem Iran und Nordkorea müssen die Partner der Ukraine die Lieferungen von Luftverteidigungssystemen unverzüglich verstärken.
Während die Bemühungen um neue US-Militärhilfe im Kongress ins Stocken geraten sind, hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Stärkung der Luftverteidigung des Landes zu einer seiner obersten Prioritäten erklärt. „Hauptsache ist es, den Himmel abzuriegeln“, sagte Selenskyj auf einer Pressekonferenz in Kiew anlässlich des zweiten Jahrestages des russischen Angriffs.
Jüngsten Berichten zufolge droht der Ukraine innerhalb weniger Wochen ein kritischer Mangel an Munition und Luftverteidigungssystemen, sollte der US-Kongress keine Lösung für die aktuelle Situation finden. Gleichzeitig wächst Russlands Arsenal an ballistischen Raketen aufgrund von Lieferungen aus dem Iran.
Die westlichen Partner der Ukraine haben in den vergangenen zwei Jahren bedeutende Unterstützung im Bereich der Luftverteidigung geleistet, die sich im Krieg als entscheidend erwiesen hat. Dennoch bleibt die Ukraine anfällig für russische Raketen- und Drohnenangriffe.
Das effektivste Mittel im ukrainischen Luftverteidigungssystem sind die Patriot-Systeme, die von internationalen Partnern bezogen werden. Die Ukraine benötigt jedoch eine größere Anzahl dieser Systeme, um ihre Städte und Infrastruktur wirksam zu schützen. Zusätzliche Mittel wie lasergelenkte Waffen und Hawk-Systeme sind ebenfalls notwendig, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten.
Die Partner der Ukraine sollten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin beim Aufbau eines umfassenden Luftverteidigungssystems unterstützen, das Schutz vor russischen Angriffen bietet.

