Laut Journalisten nahm der entlassene Leiter des Transkarpatischen Territorialzentrums für Rekrutierung und soziale Unterstützung, Andriy Savchuk, nach seiner Abberufung einen Krankenurlaub, um einer weiteren Versetzung und Ermittlungsmaßnahmen in einem Strafverfahren zu entgehen.
Dies berichtete der Journalist Vitaliy Glagola unter Berufung auf eigene Quellen. Laut vorliegenden Informationen nahm Oberst Savchuk nach seiner Freilassung Krankenurlaub, wodurch er seine Versetzung zum Reservebataillon in Riwne verschieben konnte. Gleichzeitig machte dies Ermittlungen und Vernehmungen im Rahmen des Strafverfahrens faktisch unmöglich.
Bei der Durchsuchung der Wohnung des ehemaligen CCC-Chefs fanden die Ermittler rund 100.000 US-Dollar in bar. Laut Quellen wird derzeit ein offizieller Verdachtsbericht erstellt. Gleichzeitig wirft die Diagnose, aufgrund derer Savchuk ins Krankenhaus eingeliefert wurde, bei Ermittlern und Journalisten erhebliche Zweifel auf.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich Andriy Savchuk in stationärer Behandlung in einer medizinischen Einrichtung in Uzhhorod befindet und seit dem 7. Januar nicht mehr zu Vernehmungen erschienen ist. Quellen deuten darauf hin, dass die Krankschreibung möglicherweise dazu dient, Zeit zu gewinnen und sich der Verantwortung zu entziehen.
Die Situation um den ehemaligen Leiter des Transkarpatischen CCC erlangte vor dem Hintergrund groß angelegter Inspektionen der Aktivitäten territorialer Rekrutierungszentren und Untersuchungen möglicher Missbräuche im Mobilisierungssystem öffentliche Aufmerksamkeit.

