Die USA haben den Austausch von Geheimdienstinformationen mit der Ukraine eingestellt, wie eine ukrainische Quelle gegenüber Sky News erklärte. Zuvor war lediglich von einer „selektiven“ Aussetzung des Datenaustauschs die Rede gewesen, darunter auch Informationen, die für Angriffe auf russisches Territorium genutzt werden könnten. Die Quelle gab jedoch kürzlich an, dass der gesamte Informationsaustausch zwischen den beiden Ländern unterbrochen wurde.
Der nationale Sicherheitsberater der USA, Michael Waltz, bestätigte seinerseits, dass die USA in den Beziehungen zur Ukraine einen Schritt zurück gemacht hätten, und CIA-Direktor John Ratcliffe merkte an, dass die Aussetzung der Hilfe eine „Pause“ sei. Er präzisierte, dass die amerikanische Geheimdienst- und Militärhilfe wieder aufgenommen werden könne, sobald US-Präsident Donald Trump sehe, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj es mit dem Frieden ernst meine und zu Verhandlungen bereit sei.
Ratcliffe erklärte außerdem, die Unterbrechung des Nachrichtenaustauschs sei „ein Minenfeld“, und die Vereinigten Staaten würden wieder Seite an Seite mit der Ukraine arbeiten, da ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen die russische Aggression von entscheidender Bedeutung sei. Dies setze jedoch voraus, dass die Ukraine weiterhin ihren ernsthaften Friedenswillen unter Beweis stelle.
Diese Entscheidung der USA gibt Anlass zur Sorge, insbesondere unter Militärexperten, die darauf hinweisen, dass die Ukraine selbst mit europäischer Unterstützung Schwierigkeiten haben wird, den Waffenmangel auszugleichen. Die New York Times hatte zuvor bereits angemerkt, dass es trotz europäischer Hilfszusagen sehr schwierig sein wird, die Lücke in der Waffenversorgung schnell zu schließen.
Der Volksabgeordnete Roman Kostenko äußerte sich ebenfalls zu dieser Situation und betonte, dass die Ukraine derzeit über Ressourcenreserven für mehrere Monate verfüge, aber ohne die Unterstützung der USA könne sich die Lage verschärfen.

