Die Gespräche zur Beendigung des Krieges sind durch neue russische Forderungen gefährdet

Russland könnte weitere Friedensgespräche mit der Ukraine abbrechen, wenn Kiew dem Abzug ukrainischer Truppen aus dem von ihm kontrollierten Teil der Region Donezk nicht zustimmt, wie informierte Kreise, die mit den Vorbereitungen für die bevorstehenden Gespräche vertraut sind, berichten.

Nach Angaben der Gesprächspartner könnte das Treffen der Vertreter der Parteien bereits nächste Woche stattfinden und gilt als entscheidend für den weiteren Verlauf des diplomatischen Prozesses.

Laut Quellen signalisiert die russische Seite ihre Bereitschaft, ein Memorandum über ein künftiges Friedensabkommen nur unter der Bedingung zu unterzeichnen, dass die Streitkräfte der Ukraine vollständig aus den Gebieten der Region Donezk abgezogen werden, die derzeit noch unter der Kontrolle von Kiew stehen.

Sollten solche Vereinbarungen erzielt werden, könnte der nächste Schritt ein politischer Gipfel zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump sein, bei dem die Parameter des potenziellen Abkommens endgültig festgelegt werden sollen. Zu den möglichen Diskussionspunkten gehört der gegenseitige Truppenabzug.

Gleichzeitig hat die ukrainische Seite das Vorliegen solcher Bedingungen nicht öffentlich bestätigt. Offizielle Stellen in Kiew haben zuvor wiederholt betont, dass Verhandlungen nur ohne Zugeständnisse hinsichtlich der territorialen Integrität des Staates möglich seien.

Experten weisen darauf hin, dass die Forderung nach einem Abzug der ukrainischen Truppen in Wirklichkeit eine Festigung der russischen Kontrolle über einen Teil des Donbas bedeutet, was solche Vorschläge aus politischer und sicherheitspolitischer Sicht äußerst heikel macht.

Es wird erwartet, dass die bevorstehenden Verhandlungen entscheidend für weitere internationale Bemühungen zur Beendigung des Krieges sein könnten.

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