In der polnischen Hauptstadt kam es zu einem aufsehenerregenden Überfall auf einen 95-jährigen Mann. Ein 41-jähriger Ukrainer hielt dem Opfer den Mund zu und raubte ihm 60 Zloty. Trotz des geringen Betrags löste die Brutalität des Angriffs auf den älteren Mann in der Öffentlichkeit große Empörung aus.
Der Vorfall ereignete sich in der Marymoncka Street. Dank der sofortigen Reaktion des Opfers und der effektiven Arbeit der Polizei konnte der Täter schnell identifiziert werden. Die Beamten sicherten die Aufnahmen der Überwachungskameras und verteilten das Bild des Verdächtigen an die Polizeieinheiten der Stadt.
Ein paar Tage später wurde ein Mann, der dem Gesuchten ähnelte, in der Targowa Street gesichtet und vor Ort festgenommen.
Der festgenommene Ukrainer wurde in Untersuchungshaft genommen und anschließend offiziell wegen Raubes angeklagt. Die Staatsanwaltschaft Warschau-Żoliborz leitete das Ausweisungsverfahren ein, und unter Beteiligung des Grenzschutzes wurde der Mann aus Polen ausgewiesen.
Die Strafverfolgungsbehörden betonen, dass die umgehende Benachrichtigung der Polizei und die Mithilfe von Zeugen maßgeblich zur Festnahme des Täters beigetragen haben. Die Ermittlungen in dem Fall werden von der Staatsanwaltschaft fortgeführt.

