Das regionale Territorialzentrum für Rekrutierung und soziale Unterstützung Odessa hat eine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall veröffentlicht, der sich in den Räumlichkeiten des Kiewer Bezirks-CCC und SP der Stadt Odessa ereignet hat und mit einem Selbstmordversuch eines der Männer zusammenhängt.
Das CCC berichtete, dass der Bürger von Polizeibeamten in die Einrichtung gebracht wurde, da gegen ihn ein Haftbefehl wegen Verstoßes gegen die Wehrpflichtbestimmungen vorlag. Laut Rekrutierungszentrum legte der Mann bei der Untersuchung keine ärztlichen Atteste vor, die seine Wehrdienstuntauglichkeit bestätigten.
Das CCC stellte außerdem fest, dass das elektronische Register von „Oberig“ keinerlei Informationen über seine Befreiung vom Wehrdienst enthält. Laut der Institution fügte sich der Mann während der Durchführung der üblichen Verfahren absichtlich selbst körperliche Verletzungen zu.
Das Rekrutierungszentrum wertet solche Aktionen als Versuch, dem Wehrdienst zu entgehen und Druck auf die Beamten auszuüben. Der Bereitschaftsdienst alarmierte umgehend den Rettungsdienst und die Polizei.
Die Situation wurde durch das aggressive Verhalten des Mannes verschärft, der Sanitäter und Militärangehörige mit einem Messer bedrohte und sie so daran hinderte, ihm zu helfen. Schließlich wurde er ins Krankenhaus eingeliefert.
Das regionale Krisenmanagementzentrum Odessa und die gemeinsame Polizeibehörde betonten, dass die Militärangehörigen keinerlei körperliche Gewalt angewendet oder illegale Handlungen begangen hätten. Laut ihren Angaben zielten alle Maßnahmen von Militär und Polizei ausschließlich darauf ab, das Leben und die Gesundheit des Mannes zu schützen.
Der Kommentar merkt außerdem an, dass solche Aktionen die Merkmale demonstrativer Erpressung und des Versuchs aufweisen, sich einer verfassungsmäßigen Pflicht durch Manipulation der öffentlichen Meinung zu entziehen.
Das CCC rief die Bürger dazu auf, emotionalen Äußerungen und Informationen, die von Personen verbreitet werden, die versuchen, Gesetzesverstöße durch öffentliche Provokationen zu rechtfertigen, kritisch gegenüberzustehen.

