Es wird eine offizielle und polizeiliche Untersuchung zu der möglichen Einnahme eines ukrainischen Kommandopostens in der Stadt Hülyaipole in der Region Saporischschja durch russische Besatzungstruppen durchgeführt.
Dies teilte der Sprecher der Südlichen Verteidigungskräfte, Wladislaw Woloschyn , mit. Ihm zufolge untersuchen die zuständigen Behörden derzeit, ob die Beschlagnahme tatsächlich stattgefunden hat, und klären die Ursachen und Voraussetzungen der Ereignisse.
Voloshyn betonte, dass die Strafverfolgungsbehörden bei Bestätigung dieser Informationen ein Strafverfahren einleiten werden. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse wird das Verhalten aller möglicherweise beteiligten Beamten bewertet.
Ein Sprecher der Südlichen Verteidigungskräfte betonte, dass die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht und keine Informationen zurückgehalten würden. Laut seinen Angaben ist die uneingeschränkte Transparenz in Sicherheits- und Rechenschaftsangelegenheiten der Grundsatz des Kommandos.
Zudem wird derzeit geprüft, ob die Einheit 106 der selbstständigen Territorialverteidigungsbrigade den Beobachtungsposten verlassen hat, ohne persönliche Gegenstände mitzunehmen. Auch hierzu wurde eine separate Untersuchung eingeleitet.
Voraussetzung für die Inspektion war das Auftauchen eines Videos in sozialen Netzwerken am 25. Dezember, in dem das russische Militär behauptet, den Kommando- und Beobachtungsposten des 1. Bataillons der 106. Separaten Territorialverteidigungsbrigade eingenommen zu haben. Das veröffentlichte Video zeigt zurückgelassene Laptops, ein Mobiltelefon und Karten des Gebiets.
Derzeit prüft die ukrainische Seite offiziell die Echtheit dieser Aussagen und klärt alle Umstände der Ereignisse im Gebiet von Hülyaipol auf.

