Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte die erfolgreiche Zerstörung mehrerer strategischer Einrichtungen auf russischem Territorium. In der Nacht zum 28. August wurden Angriffe auf mehrere wichtige militärische und wirtschaftliche Anlagen durchgeführt, die erhebliche Schäden und Brände verursachten.
Beschädigung des Atlas-Öldepots in der Region Rostow
Einer der bedeutendsten Erfolge war der Angriff auf das Öldepot Atlas in der Region Rostow. Wie der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte mitteilte, brach infolge des Angriffs ein Großbrand im Bereich der vertikalen Tanks aus, in denen erhebliche Mengen Treibstoff gelagert waren. Die Feuerwehr musste ausrücken, um die Folgen des Brandes zu beseitigen, was die Ernsthaftigkeit der Lage unterstreicht. Ein Brand in einer solchen Anlage kann langfristige Folgen haben, sowohl für die Treibstoffversorgung als auch für die gesamte Wirtschaft der Region.
Zerstörung des Zenit-Öldepots in der Kirow-Region
Darüber hinaus haben Einheiten der Spezialeinsatzkräfte der ukrainischen Streitkräfte und des Hauptnachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums ein weiteres Öldepot – „Zenit“ – in der Region Kirow angegriffen. Diese Anlage war, wie das Öldepot „Atlas“, von strategischer Bedeutung für die Versorgung der russischen Truppen mit Treibstoff und Schmierstoffen. Die Zerstörung solcher Anlagen erschwert die Logistik erheblich und schwächt die Kampffähigkeit der russischen Armee schlagkräftig.
Angriff auf das Feldartilleriedepot Zapad in der Region Woronesch
Neben den Öldepots griffen ukrainische Verteidiger ein russisches Feldartilleriedepot mit dem Codenamen „Sapad“ in der Region Woronesch an. Dieses Depot versorgte russische Truppen mit Munition für den Artilleriebeschuss ukrainischer Stellungen. Die Zerstörung des Depots bedeutet eine erhebliche Schwächung der russischen Feuerkraft an der Front.
Strategische Bedeutung der Operation
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte erklärte, diese Angriffe seien Teil einer koordinierten Operation zur Schwächung des militärisch-wirtschaftlichen Potenzials Russlands. Laut ukrainischem Militär sind diese Operationen Teil einer Gesamtstrategie zur Schwächung der russischen Armee und zur Reduzierung ihrer Fähigkeit, die Aggression gegen die Ukraine fortzusetzen.
„Die Verteidigungskräfte ergreifen weiterhin alle Maßnahmen, um Russlands bewaffnete Aggression gegen die Ukraine zu stoppen“, stellte der Generalstab fest.

