Zweite Explosion am Abend: Nach Mykolajiw wird nun auch in Dnipro ein Terroranschlag untersucht

Am Abend des 23. Februar ereignete sich in einem Polizeiverwaltungsgebäude in einem der Bezirke von Dnipro eine Explosion. Die Strafverfolgungsbehörden bestätigten den Vorfall und leiteten ein Strafverfahren wegen Terrorismus ein.

Nach Angaben der Nationalpolizei ereignete sich die Explosion gegen 20:30 Uhr im Stadtteil Amur-Nizhnyodniprovskyi. Es gab keine Verletzten.

Die Druckwelle beschädigte die Fenster, Möbel und Computergeräte des Gebäudes. Ein neben dem Gebäude geparktes Auto wurde ebenfalls beschädigt.

Die Generalstaatsanwaltschaft stellte klar, dass in den Räumlichkeiten einer Polizeiwache ein Sprengsatz detoniert ist. Sprengstoffexperten, Spurensicherungsexperten sowie eine Ermittlungs- und Einsatzgruppe sind vor Ort im Einsatz.

Unter der verfahrenstechnischen Anleitung der Staatsanwaltschaft der Region Dnipropetrowsk haben Ermittler des ukrainischen Geheimdienstes SBU ein Vorverfahren gemäß Artikel 258 Absatz 2 des Strafgesetzbuches – Begehung einer terroristischen Handlung – eingeleitet. Die Umstände des Vorfalls werden derzeit ermittelt.

Die Explosion wurde zuerst von lokalen Medien gemeldet, die angaben, dass sie sich am linken Ufer der Themse ereignet hatte. Später tauchten im Internet Videoaufnahmen vom Ort des Geschehens auf, die zerbrochene Fensterscheiben des Gebäudes zeigten.

Der Vorfall in Dnipro war der zweite an diesem Abend. Wenige Stunden zuvor hatte sich in Mykolajiw eine Explosion ereignet – auf dem Gelände einer stillgelegten Tankstelle neben dem Gebäude der Patrouillenpolizei. Laut Staatsanwaltschaft wurden dabei fünf Polizisten verletzt, einer von ihnen befindet sich in ernstem Zustand.

Am Vortag ereignete sich im Zentrum von Lemberg ein weiterer Terroranschlag. Eine 23-jährige Polizistin kam bei der Explosion ums Leben. Die Tatverdächtige wurde festgenommen und vom Gericht in Untersuchungshaft genommen. Den Ermittlungen zufolge war eine weitere Person an der Organisation des Anschlags beteiligt.

Die Strafverfolgungsbehörden betonen, dass die Ermittlungen zu allen Vorfällen noch andauern.

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