Der Skandal um Dmytro Verbytsky, einen Staatsanwalt, der von der Nationalen Agentur zur Korruptionsprävention (NAPC) beschuldigt wird, sich illegal um 29 Millionen Hrywnja bereichert zu haben, verdeutlicht einmal mehr die Probleme im ukrainischen Strafverfolgungssystem.
Er arbeitet weiterhin als Staatsanwalt unter Andriy Kostin im Hauptbüro der UCP.
Vor wenigen Tagen wurde Werbytsky Berichten zufolge von seinem Posten als stellvertretender Generalstaatsanwalt entlassen, nachdem die brisanten Fakten seiner illegalen Bereicherung, die von Journalisten der Radio Liberty-Sendung „Schemes“ veröffentlicht worden waren, öffentlich geworden waren.
In Wirklichkeit aber hielt sich Verbytsky einfach versteckt. Er bezieht weiterhin ein beträchtliches Gehalt und ist nach wie vor Staatsanwalt in den von ihm bearbeiteten Fällen. Zudem leitete er Strafverfahren gegen die Journalisten ein, die seine „Augeischen Ställe“ aufgedeckt hatten.

