Am Samstag, dem 8. März, ereignete sich im Kiewer Stadtteil Petschersk ein außergewöhnliches Ereignis: Drei Autos versanken gleichzeitig in der Straße. Der Unfall ereignete sich in der Museumsgasse 8.
Wie Ukrinform berichtet, waren die Autos entlang der Straße geparkt, als der Asphalt plötzlich unter ihnen nachgab und ein tiefes Loch bildete.
Die Versorgungsbetriebe sind vor Ort im Einsatz, um das Ausmaß des Schadens und die möglichen Ursachen für den Straßenoberflächenschaden zu ermitteln.

Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Verletzten, die Fahrzeuge selbst wurden jedoch schwer beschädigt.
Es gibt noch keine offizielle Version der Gründe für das Scheitern, aber Experten haben mehrere Haupthypothesen aufgestellt:
- Bodenerosion – mögliche Beschädigungen oder Brüche von unterirdischen Versorgungsleitungen könnten zu einer Erosion des Untergrunds unter der Straßenoberfläche geführt haben.
- Alte technische Netze – im Zentrum von Kiew gibt es viele Fernwärmeleitungen, Wasserversorgungs- und Abwassersysteme, die Risse bekommen oder zu Bodensenkungen führen könnten.
- Bauarbeiten in der Nähe – häufige Sanierungs- und Untergrundbauarbeiten können die Unversehrtheit der Fahrbahnoberfläche beeinträchtigen.
Vertreter von Kyivteploenergo, Kyivvodokanal und des staatlichen Katastrophenschutzes sind bereits am Unfallort im Einsatz. Ihre Aufgabe ist es, das Risiko weiterer Einstürze einzuschätzen und Maßnahmen zur Beseitigung der Folgen des Einsturzes zu ermitteln.
Auch Fotos vom Unfallort tauchten online auf und zeigten Autos, die buchstäblich in einer Asphaltgrube „ertrunken“ waren.
Leider kommt es in der Hauptstadt regelmäßig zu Asphalt-Einstürzen. Eine der häufigsten Ursachen ist die veraltete städtische Infrastruktur – die meisten Rohrleitungen in Kiew sind über 50 Jahre alt. Unter Belastung, Temperaturschwankungen und erhöhtem Grundwasserspiegel kann dies zu Schäden führen.
Die Einwohner Kiews sollten in jedem Fall vorsichtig sein, insbesondere in den älteren Stadtteilen, wo das Risiko solcher Pannen höher ist.
Derzeit arbeiten die städtischen Versorgungsbetriebe weiterhin am Unfallort, und die Besitzer der beschädigten Fahrzeuge warten auf die Ergebnisse der Untersuchung.

